Kapitalanlegerschutzrecht

Durch geeignete Kapitalanlagen sollten in der Vergangenheit u.a. die als zu hoch empfundene Steuer- und Abgabenlast verringert werden. Die zusätzliche private Altersvorsorge oder die versprochene Mehrung des eingesetzten Kapitals sind weitere häufig verfolgte Anlageziele. Hier muss der Kunde anleger- und objektgerecht beraten werden.

Für die  Überprüfung der Anlageberatung, bei verdeckten und übermäßigen Provisionszahlungen oder bei betrügerischen Kapitalanlagemodellen sollten Sie Rat und Unterstützung bei dem auf Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt Staudenmayer suchen.
Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen kann ein Prozessfinanzierer eingebunden werden.


Schwerpunkte

  • Schadensersatz bei Schrottimmobilien
  • Ausstieg aus geschlossenen Fonds
  • Beendigung von stillen Beteiligungen
  • Falsche Wertpapierberatung
  • Geltendmachung von Zertifikateschäden
  • Verbundgeschäfte Geldanlage und Versicherung (Lebensversicherung, Ratenschutz-/ Restschuldversicherung) und/oder Finanzierung
  • Prüfung der Wirksamkeit von Widerrufsbelehrungen
  • Zurückholen unrechtmäßig berechneter Bearbeitungsgebühren
  • Zins- und Kontoneuberechnungen bei unberechtigt belasteten Bearbeitungsgebühren und Zinsen und weiteren Positionen unter Berücksichtigung des Nutzungszinses
  • Abwehr unberechtigt hoher Vorfälligkeitsentschädigungen

Venture Plus Fonds – Schadensersatzansprüche der Anleger

Venture-Capital bedeutet so viel wie Wagniskapital oder Risikokapital. Den meisten Anlegern der Venture Plus Fonds (V+ Fonds) dürfte zwischenzeitlich klar geworden sein, dass sie mit ihrer Beteiligung ein enormes Risiko eingegangen sind.

Die Venture Plus Fonds haben in Unternehmensbeteiligungen investiert. Die Anleger konnten zwischen einer Einmalzahlung und einem Ratenmodell wählen. Die Hoffnungen der Anleger auf eine rentable und sichere Geldanlage erfüllten sich nicht.

Schiffsfonds MS Conti Achat und MS Conti Almandin insolvent

Für zwei weitere Conti-Schiffsfonds musste Anfang Juli Insolvenz angemeldet werden. Betroffen sind die Schiffsfonds MS Conti Achat und MS Conti Almandin. Das Amtsgericht Neubrandenburg eröffnete am 3. Juli 2018 die vorläufigen Insolvenzverfahren über die Conti 172. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS Conti Achat und Conti 174. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG MS Conti Almandin (Az.: 701 IN 425/18 und 701 IN 427/18).

P&R Container – Schadensersatzansprüche der Anleger

Mit der Pleite der P&R-Gruppe fand eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte ihr jähes Ende. Die Insolvenz der P&R-Gesellschaften hinterlässt vor allem beunruhigte Anleger und nach derzeitigem Stand auch noch viele Fragezeichen. Fest steht aber, dass das Geld von rund 54.000 Investoren in Gefahr ist. Insgesamt geht es um ca. 3,5 Milliarden Euro. Damit dürfte die P&R-Pleite zu einem der größten Anlageskandale in der Geschichte der Bundesrepublik werden.

Schadensersatz aus Prospekthaftung bei geschlossenen Fonds und Anleihen

Beteiligungen an geschlossenen Fonds, Unternehmensanleihen, stillen Beteiligungen o.ä. Kapitalanlagen enden für die Anleger oft nicht wunschgemäß. Die prospektierten Erwartungen hinsichtlich regelmäßiger Ausschüttungen werden nicht erfüllt und es treten Verluste bis hin zum Totalverlust ein. In vielen Fällen können die Anleger aber auch Schadensersatzansprüche geltend machen.

Kreditbearbeitungsgebühren zurückholen – Viele Ansprüche verjähren zum Jahresende

Für Kreditverträge, die bis ins Jahr 2004 zurückreichen, können unzulässig erhobene Bearbeitungsgebühren zurückgefordert werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 28. Oktober 2014 entschieden (XI ZR 348/13). Die Zeit wird aber dennoch knapp: Denn zum Jahresende droht die Verjährung der Ansprüche.

Schiffsfonds: Rückforderung der Ausschüttungen oft unzulässig

Durch die anhaltende Krise der Schifffahrt sind etliche Schiffsfonds in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Um die Fonds zu retten, fordern Emissionshäuser in vielen Fällen von den Anlegern bereits erhaltene Auszahlungen zurück. „Oft genug ist diese Forderung jedoch nicht rechtmäßig. Daher sollten Anleger die Ausschüttungen nicht so ohne weiteres zurückzahlen“, sagt Michael Staudenmayer, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Stuttgart.

BGH-Urteil: Bearbeitungsgebühren können auch bei älteren Kreditverträgen zurückverlangt werden

Verbraucher können die Bearbeitungsgebühren bei Kreditverträgen bis ins Jahr 2004 zurückfordern. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 28. Oktober 2014 entschieden (XI ZR 348/13). „Von diesem verbraucherfreundlichen Urteil können sehr viele Bankkunden profitieren und sich jetzt die zu Unrecht gezahlten Kreditbearbeitungsgebühren zurückholen“, so Rechtsanwalt Michael Staudenmayer, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Stuttgart.

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