Kapitalanlegerschutzrecht

Durch geeignete Kapitalanlagen sollten in der Vergangenheit u.a. die als zu hoch empfundene Steuer- und Abgabenlast verringert werden. Die zusätzliche private Altersvorsorge oder die versprochene Mehrung des eingesetzten Kapitals sind weitere häufig verfolgte Anlageziele. Hier muss der Kunde anleger- und objektgerecht beraten werden.

Für die  Überprüfung der Anlageberatung, bei verdeckten und übermäßigen Provisionszahlungen oder bei betrügerischen Kapitalanlagemodellen sollten Sie Rat und Unterstützung bei dem auf Bank- und Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt Staudenmayer suchen.
Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen kann ein Prozessfinanzierer eingebunden werden.


Schwerpunkte

  • Schadensersatz bei Schrottimmobilien
  • Ausstieg aus geschlossenen Fonds
  • Beendigung von stillen Beteiligungen
  • Falsche Wertpapierberatung
  • Geltendmachung von Zertifikateschäden
  • Verbundgeschäfte Geldanlage und Versicherung (Lebensversicherung, Ratenschutz-/ Restschuldversicherung) und/oder Finanzierung
  • Prüfung der Wirksamkeit von Widerrufsbelehrungen
  • Zurückholen unrechtmäßig berechneter Bearbeitungsgebühren
  • Zins- und Kontoneuberechnungen bei unberechtigt belasteten Bearbeitungsgebühren und Zinsen und weiteren Positionen unter Berücksichtigung des Nutzungszinses
  • Abwehr unberechtigt hoher Vorfälligkeitsentschädigungen

Schadensersatz aus Prospekthaftung bei geschlossenen Fonds und Anleihen

Beteiligungen an geschlossenen Fonds, Unternehmensanleihen, stillen Beteiligungen o.ä. Kapitalanlagen enden für die Anleger oft nicht wunschgemäß. Die prospektierten Erwartungen hinsichtlich regelmäßiger Ausschüttungen werden nicht erfüllt und es treten Verluste bis hin zum Totalverlust ein. In vielen Fällen können die Anleger aber auch Schadensersatzansprüche geltend machen.

Kreditbearbeitungsgebühren zurückholen – Viele Ansprüche verjähren zum Jahresende

Für Kreditverträge, die bis ins Jahr 2004 zurückreichen, können unzulässig erhobene Bearbeitungsgebühren zurückgefordert werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 28. Oktober 2014 entschieden (XI ZR 348/13). Die Zeit wird aber dennoch knapp: Denn zum Jahresende droht die Verjährung der Ansprüche.

Schiffsfonds: Rückforderung der Ausschüttungen oft unzulässig

Durch die anhaltende Krise der Schifffahrt sind etliche Schiffsfonds in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Um die Fonds zu retten, fordern Emissionshäuser in vielen Fällen von den Anlegern bereits erhaltene Auszahlungen zurück. „Oft genug ist diese Forderung jedoch nicht rechtmäßig. Daher sollten Anleger die Ausschüttungen nicht so ohne weiteres zurückzahlen“, sagt Michael Staudenmayer, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Stuttgart.

BGH-Urteil: Bearbeitungsgebühren können auch bei älteren Kreditverträgen zurückverlangt werden

Verbraucher können die Bearbeitungsgebühren bei Kreditverträgen bis ins Jahr 2004 zurückfordern. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 28. Oktober 2014 entschieden (XI ZR 348/13). „Von diesem verbraucherfreundlichen Urteil können sehr viele Bankkunden profitieren und sich jetzt die zu Unrecht gezahlten Kreditbearbeitungsgebühren zurückholen“, so Rechtsanwalt Michael Staudenmayer, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Stuttgart.

BGH: Banken müssen seit 1. August auch über Innenprovisionen aufklären

Seit dem 1. August 2014 müssen Banken ihre Kunden auch über versteckte Innenprovisionen aufklären. Das entschied der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil Anfang Juni (Az.: XI ZR 147/12). Michael Staudenmayer, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Stuttgart, zu dem Urteil: „Für die Anleger ist erfreulich, dass der Transparenzgedanke bei der Beratung ausgebaut wird. Verschweigen die Banken die versteckten Innenprovisionen bei der Vermittlung von Kapitalanlagen, können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Allerdings erst bei Verträgen, die seit dem 1.

PROSPEKTHAFTUNG DER CIS DEUTSCHLAND AG BEI VON CARPE DIEM VERMITTELTER BETEILIGUNG AM GARANTIEHEBELPLAN´08

Stuttgart,26.02.2014

Das Landgericht Stuttgart hat festgestellt, dass die CIS Deutschland AG verpflichtet ist, den Anleger von sämtlichen Forderungen Dritter und der Fondsgesellschaft Garantiehebelplan ´08 freizustellen, Zug um Zug gegen Abtretung sämtlicher Rechte des Klägers aus dieser Beteiligung.

Das Gericht stützte sein Urteil auf Prospekthaftung im weiteren Sinne gegen den Gründungsgesellschafter CIS Deutschland AG (Beklagte 1), der für unrichtige bzw. unzureichende Angaben des Vertriebs haften muss.

EuGH ermöglicht Rücktritt von bestimmten Versicherungsverträgen (Europäischer Gerichtshof, Urteil vom 19.12.2013, C-209/12)

Stuttgart, 23.01.2014

Aufgrund der Entscheidung des EUGH vom 19.12.2013 sollte man prüfen lassen, ob ein Rücktritt von Versicherungsverträgen, v.a. Lebensversicherungen, die zwischenzeitlich nicht mehr passen oder unrentabel sind, auch heute noch erfolgen kann, sodass die Prämien nebst Zinsen zurück verlangt werden können

Vertreter und Versicherungsgesellschaft haften selten

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